D&O-Versicherung

Eine D&O-Versicherung ist eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Vorstände, Aufsichtsräte und Geschäftsführer. Diese Personen haften nach dem Gesetz unbegrenzt mit ihrem Privatvermögen, wenn sie pflichtwidrig einen Schaden für ihr Unternehmen oder Dritte herbeiführen.

Auch die Abwehrkosten für die Verteidigung gegen eine solche Inanspruchnahme sind mitunter erheblich. Daher besteht ein Bedarf, dieses Risiko einer Inanspruchnahme zu versichern. Der Abschluss einer D&O-Versicherung für Leitungsorgane ist daher grundsätzlich sinnvoll und geboten.

Trügerische Sicherheit durch D&O-Versicherung

Der Schutz durch eine D&O-Versicherung ist jedoch nicht allumfassend. Dies folgt schon daraus, dass der Schutz immer nur bis zur Höhe der vereinbarten Deckungssumme reicht – jenseits dieser bestehen die Haftungsrisiken in unbegrenzter Höhe fort. Aber auch innerhalb des Deckungsschutzes wehren sich die Versicherer in einem Schadensfall häufig – teilweise händeringend – dagegen, Deckung leisten zu müssen.

Schätzungsweise bis zu 95 % dieser Auseinandersetzungen werden im Vergleichswege erledigt. Im Rahmen dieser Vergleichsverhandlungen gelingt es den Versicherern üblicherweise, erhebliche Einbußen des Deckungsschutzes herauszuverhandeln. Die Schadensquoten liegen bei etwa 30 % – Tendenz laut Branchenexperten sinkend. Den Rest des Schadens muss also weiter der in Anspruch genommene Manager tragen – mit für ihn und seine Familie häufig genug ruinösen Folgen.

Kanzlei Dilling vertritt Sie gegenüber Versicherern

Die Kanzlei Dilling ist auf solche Auseinandersetzungen mit D&O-Versicherern spezialisiert. Um dem Abwehrverhalten der Versicherer in geeigneter Weise zu begegnen, hat die Kanzlei Dilling Strategien entwickelt, die sich in der Praxis bereits bewährt haben.

Ausdrücklich darauf hingewiesen werden muss, dass man auch in dieser Frage nicht alle Versicherer über einen Kamm scheren kann. So gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede, was die Policen aber auch was die Versicherer und deren Regulierungsverhalten angeht. Die Kanzlei Dilling kann Sie daher auch beim Abschluss einer D&O-Versicherung beraten.

Beratung beim Abschluss von D&O-Versicherungen mit zuverlässigen und seriösen Versicherern

Zusammen mit den Versicherungsmaklern der unabhängigen Versicherungsagentur Franke & Krippner (www.franke-krippner.de) ermittelt sie den individuellen Bedarf des jeweiligen Unternehmens und seines Führungspersonals und schlägt nur solche Produkte solcher Versicherer vor, die sie selbst bewertet haben und deren Regulierungsverhalten im Schadensfall grundsätzlich als seriös und zuverlässig bewertet werden kann. Wenn ein Schadensfall eintritt, benötigen Sie ein Produkt und Berater, auf die sie sich verlassen können – und nicht eine weitere Auseinandersetzung mit Ihrem D&O-Versicherer. Zögern Sie daher nicht, uns anzusprechen.

Sie haben bereits eine D&O-Versicherung?

Möglicherweise haben Sie bereits eine D&O-Versicherung, etwa weil Ihr Unternehmen eine solche Versicherung für Sie abgeschlossen hat. Damit eine solche Police Sie im Schadensfall effektiv schützen kann, sollten Sie jetzt bereits insbesondere die folgenden Fragen (nicht abschließend) klären:

Wer ist mein Versicherer? Welche Versicherungsbedingungen gelten aktuell? Werden diese Versicherungsbedingungen laufend (etwa jährlich) neu vereinbart? Wie hoch ist die Deckungssumme? Reicht diese Deckungssumme für meinen Verantwortungs- und Risikobereich aus? Wie weit reicht die sog. Rückwärtsdeckung? Wie lange kann ich Schäden „nachmelden“? Besteht separater Strafrechtsschutz? Habe ich freie Anwaltswahl? Besteht ein Abwehrkostenzusatzlimit? Welche Ausschlüsse bestehen? Besteht ein Selbstbehalt und wenn ja in welcher Höhe?

Rechtsanwalt Dr. Dilling berät zu D&O-Versicherungen in Köln.

Aktuelle Neuigkeiten

Dr. Johannes Dilling berät GmbH-Geschäftsführer bei der IHK Köln.

Aufgrund der positiven Rückmeldungen des ersten Lehrganges „Führerschein für GmbH-Geschäftsführer“ bietet die Handwerkskammer Köln nun schon zum dritten Mal diesen Kurs an. Ab dem 13.09.2016 wird Rechtsanwalt Dr. Johannes Dilling an der Handwerkskammer Köln Geschäftsführer von GmbHs und solche, die es noch werden wollen, in fünf Einheiten auf ihre Tätigkeit als Unternehmensleiter vorbereiten. Schwerpunkte sind dabei Haftung und Haftungsvermeidung, Compliance im Mittelstand und Besonderheiten, die beim Abschluss einer D&O-Versicherung zu beachten sind. Des Weiteren werden verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten erörtert, die bei der Gründung einer GmbH in Betracht kommen.

Führerschein für GmbH-Geschäftsführer mit Rechtsanwalt Dr. Johannes Dilling

Aufgrund der positiven Rückmeldungen des ersten Lehrganges „Führerschein für GmbH-Geschäftsführer“ bietet die Handwerkskammer Köln nun schon zum dritten Mal diesen Kurs an. Ab dem 13.09.2016 wird Rechtsanwalt Dr. Johannes Dilling an der Handwerkskammer Köln Geschäftsführer von GmbHs und solche, die es noch werden wollen, in fünf Einheiten auf ihre Tätigkeit als Unternehmensleiter vorbereiten. Schwerpunkte sind dabei Haftung und Haftungsvermeidung, Compliance im Mittelstand und Besonderheiten, die beim Abschluss einer D&O-Versicherung zu beachten sind. Des Weiteren werden verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten erörtert, die bei der Gründung einer GmbH in Betracht kommen.

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Der UK Bribery Act hat auch Auswirkungen auf das Ausland.

In der aktuellen Ausgabe der CCZ (Heft 03/2016) berichten Dr. Sascha Süße, LL.M., M.A. und Carolin Püschel auf S. 131 ff. über bisherige Erfahrungen mit dem UK Bribery Act („UKBA“). Danach wurden bislang nur wenige Verurteilungen wegen eines Verstoßes gegen den UKBA ausgesprochen, die noch dazu vornehmlich Privatpersonen betrafen. Zunehmend geraten jedoch auch (ausländische) Unternehmen in den Focus der britischen Strafverfolgungsbehörden.

Compliance: UK Bribery Act – erste Erfahrungen aus Praxis

Der UK Bribery Act trat vor fünf Jahren am 01.07.2011 in Kraft. Die dadurch ausgelöste Verunsicherung bei Unternehmen, welche geschäftliche Verbindungen nach Großbritannien pflegen, war groß. Denn der Sanktionskatalog des UK Bribery Act ist zum einen drastisch. Und zum anderen kann bereits das bloße Unterlassen von Antikorruptionsmaßnahmen bestraft werden und zwar auch bei nur mittelbarem Bezug zu Großbritannien.

In der aktuellen Ausgabe der CCZ (Heft 03/2016) berichten Dr. Sascha Süße, LL.M., M.A. und Carolin Püschel auf S. 131 ff. über bisherige Erfahrungen mit dem UK Bribery Act („UKBA“). Danach wurden bislang nur wenige Verurteilungen wegen eines Verstoßes gegen den UKBA ausgesprochen, die noch dazu vornehmlich Privatpersonen betrafen. Zunehmend geraten jedoch auch (ausländische) Unternehmen in den Focus der britischen Strafverfolgungsbehörden. Zu einer ersten Verurteilung eines Unternehmens soll es bereits im Februar 2016 gekommen sein.

1. Niedrige Strafbarkeitsschwelle – auch für deutsche Unternehmen

Auch deutsche Unternehmen können nach dem UKBA bestraft werden. Denn die Strafbarkeit nach Sec. 7 UKBA ist sehr weit gefasst und nicht nur auf britische Unternehmen beschränkt. Erfasst wird nach Sec. 7 (5) UKBA vielmehr jedes Unternehmen, das irgendwo in Großbritannien geschäftlich tätig wird. Bestraft wird nach Sec. 7 (1) UKBA jede Bestechungshandlung, die darauf abzielt, Geschäftsabschlüsse oder geschäftliche Vorteile zu erlangen. Nach Sec. 12 (5) UKBA macht es keinen Unterschied, ob die vorgeworfenen Handlungen oder Unterlassungen in Großbritannien stattfinden oder anderswo begangen werden. Dabei werden dem Unternehmen nach Sec. 8 UKBA die Handlungen sämtlicher Personen zugerechnet, welche für das Unternehmen tätig werden; eines bestehenden Anstellungsverhältnisses bedarf es insoweit nicht. Auch Bestechungshandlungen freier Mitarbeiter und Handelsvertreter können somit dazu führen, dass ein Unternehmen nach dem UKBA bestraft wird.

2. Angemessene Compliance-Strukturen entlasten

Unternehmen, gegen die nach dem UKBA ermittelt wird, können sich jedoch nach Sec. 7 (2) UKBA mit dem Nachweis entlasten, über angemessene Compliance-Strukturen („adequate prodedures“) zu verfügen, die darauf abzielen, Korruptionsstraftaten zu verhindern. Als angemessene Compliance-Strukturen gelten nach einer vom britischen Justizministerium veröffentlichten Liste insofern:

  • Geeignete Maßnahmen, um gegen Korruption vorzugehen („proportionate procedures“)
  • Verpflichtung der Unternehmensleitung, bereits auf Führungsebene gegen Kor-ruption vorzugehen („top level commitment“)
  • Regelmäßige Untersuchung und Bewertung von internen und externen Korruptionsrisiken („risk assessment“)
  • Geschäftspartnerauswahl und – analyse unter Compliance-Gesichtspunkten („due diligence“)
  • Kommunikation und Schulungen über die Inhalte von Compliance („communication (including training)“)
  • fortlaufende Überwachung und Bewertung sämtlicher Antikorruptionsmaßnahmen („monitoring and review“).

Dieser Maßnahmenkatalog überrascht auch aus deutscher Sicht nicht. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um allgemein gültige und bewährte Standardmaßnahmen im Kampf gegen Korruption, auf die auch das Neubürger-Urteil des Landgerichts München I verweist.

Deutsche Unternehmen, die nachweislich über solche „adequate procedures“ verfügen, können also darauf hoffen, nicht nach dem UKBA bestraft zu werden, wenn eine für das Unternehmen tätige Person gegen die bestehenden Compliance-Regeln verstößt und eine Bestechungshandlung begeht. Gleichwohl kann es Sinn ergeben, die „UKBA-Readiness“ von Unternehmen, die in Großbritannien geschäftlich tätig sind, überprüfen und ggf. auch testieren zu lassen.

Hierbei ist die Kanzlei Dilling, die auch mit Partnerkanzleien in Großbritannien zusammenarbeitet, gern behilflich.

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Externer Compliance Officer Dr. Johannes Dilling

Rechtsanwalt Dr. Johannes Dilling hat in der Zeit vom 25.04.2016 bis 29.04.2016 an dem Lehrgang Compliance Officer (TÜV) beim TÜV Rheinland teilgenommen. Die am Ende des Lehrganges abgenommene Prüfung Compliance Officer (TÜV) hat Rechtsanwalt Dr. Johannes Dilling erfolgreich absolviert. Die Zertifizierungsstelle des TÜV hat ihm daraufhin am 23.05.2016 das Zertifikat „Compliance Officer (TÜV)“ verliehen (ID 1042, Zertifikatsnummer 2506578). Das Zertifikat ist gültig bis zum 28.04.2019.

Rechtsanwalt Dr. Johannes Dilling als Compliance-Officer vom TÜV Rheinland zertifiziert

Rechtsanwalt Dr. Johannes Dilling hat in der Zeit vom 25.04.2016 bis 29.04.2016 an dem Lehrgang Compliance Officer (TÜV) beim TÜV Rheinland teilgenommen.

Inhalte des Lehrganges waren:

  • Grundlagen Corporate Compliance
  • Haftungsrisiken und Risikoprävention
  • Compliance in zentralen Unternehmensbereichen
  • Compliance-Strukturen im Unternehmen
  • Rechtskonformes Verhalten bei Verdachtsfällen und Verstößen
  • Case Studies und Prüfung

Die am Ende des Lehrganges abgenommene Prüfung Compliance Officer (TÜV) hat Rechtsanwalt Dr. Johannes Dilling erfolgreich absolviert. Die Zertifizierungsstelle des TÜV hat ihm daraufhin am 23.05.2016 das Zertifikat „Compliance Officer (TÜV)“ verliehen (ID 1042, Zertifikatsnummer 2506578). Das Zertifikat ist gültig bis zum 28.04.2019.

Durch die Prüfung wurden folgende Kenntnisse nachgewiesen:

  • Grundlagen, Haftungsrisiken und Prävention
  • Die Compliance-Organisation
  • Reaktive Compliance – Interne Untersuchungen
  • Compliance Managementsysteme
  • Compliance in verschiedenen Unternehmensbereichen

Als Compliance Officer (TÜV) beherrscht Rechtsanwalt Dr. Johannes Dilling die wesentlichen rechtlichen Grundlagen der Corporate Compliance, verfügt über die Kompetenz und umfangreiches Praxiswissen, um ein wirksames internes Compliance-Programm zu gestalten und kann hierdurch Ihr Unternehmen effektiv vor wirtschaftlichen Haftungs- und Reputationsrisiken schützen.

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